Beim Punktwolke Laserscanning wird für jeden abgetasteten Materialbereich ein Point (Punkt) gesetzt. Diese Punkte werden mit einem XYZ-Koordinatensystem in ein virtuelles Modell integriert. Für die dreidimensionale Darstellung dient ein CAD System, welches wiederum das Octree-Verfahren zur Gliederung der in einer erzeugten Punktwolke enthaltenen Punkte und zur Einordnung in einem Tensorfeld verwendet. Dieser Vorgang wird als Segmentierung bezeichnet. Vereinfacht ausgedrückt heißt das, der Laser erfasst Bereiche, in denen Materie vorhanden ist. Die CAD-Technologie dient dazu, die Punktwolken zu verarbeiten und in ein CAD-Modell umzuwandeln.
Für die Umwandlung wird ein spezieller Algorithmus verwendet, der zur Gattung der Out-of-Core-Algorithmen gehört. Nur damit kann das Processing (also die Verarbeitung der Daten) beim Punktwolke Laserscanning garantiert werden. Vor allem bei der Erfassung ganzer Städte oder geologischer Bereiche sind die Datenmengen oft so hoch, dass selbst der Hauptspeicher der Superrechner dafür nicht ausreichen würde. Der Out-of-Core-Algorithmus ist dafür zuständig, die zu berücksichtigenden Daten auf verschiedene Speichermedien zu verteilen.
Auch für die Darstellung der Punktwolke 3D ist ein Algorithmus erforderlich. Hier stehen für die CAD Programme verschiedene Varianten zur Auswahl. Wer Punktwolken bearbeiten möchte, sodass daraus ein Oberflächenmodell entsteht, greift oft zu Marching Cubes, der auf die Darstellung von Isoflächen (abschließende Flächen) spezialisiert ist. Um Punktwolken bearbeiten zu können, stehen verschiedene Algorithmen zur Verfügung, die in der Point Library Cloud der Open PerceptionFoundation zusammengefasst wurden.